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Lee Aaron - Diamond Baby Blues

Review von Elvis vom 08.05.2018 (686 mal gelesen)
Lee Aaron - Diamond Baby Blues Dass LEE AARON nicht mehr die Musik macht, die damals bei "Metal Queen" am Start war und mit ihrem doch speziellen Fell-Outfit seinerzeit schon lange gebrochen hat, ist ja allgemein bekannt. Lange Zeit spielte die Kanadierin ohnehin guten, melodischen Hard Rock, bevor sie sich dem Jazz zuwandte. Nachdem sie dann doch auch live wieder den Rock für sich entdeckt hatte, gab es im Jahr 2016 mit "Fire & Gasoline" dann tatsächlich auch ein wieder mehr im Rock verwurzeltes, starkes neues Album. Und schon nach knapp zwei Jahren (sie hatte es bei ihrem kurzen Konzert-Abstecher letzten Sommer nach Europa schon erwähnt), gibt es jetzt mit "Diamond Baby Blues" auch bereits den Nachfolger.

Schon der Titel deutet ein wenig an, dass hier der Blues mehr oder weniger regiert. Da ist es nur konsequent, dass es natürlich auch ein paar Cover-Versionen zu hören gibt. Konkret wären die 'Mistreated' (DEEP PURPLE), 'I'm A Woman' (KOKO TAYLOR'), 'Black Cat' (JANET JACKSON), 'Hard Road' (STEVIE RIGHT), 'Cut Way Back' (TOM HAMBRIDGE), 'You're No Good' (BETTY EVERETT) und 'My Babe' von LITTLE WALTER. Diese Songs werden allesamt mehr als solide und mit einem eigenen Touch von LEE AARON versehen dargeboten. Hier merkt man deutlich zum einen, dass die gute Frau auch mit Mitte 50 noch stimmlich ausgesprochen gut dabei ist und zum anderen, wie viel ihr an dieser Musik liegt, denn sie wird mit Herz und Seele dargeboten. Neben den sieben Cover-Songs müssen die Fans jedoch nicht auf neues eigenes Material der Künstlerin verzichten. 'Diamond Baby' rockt als Opener solide, auf 'American High' singt LEE AARON sich offenbar ihren nachbarschaftlichem Frust über die USA von der Seele und auch 'Mercy' und 'The Best Thing' können überzeugen. 'In The Bedroom' ist dagegen ziemlich verspielt und so wissen wir nun, dass es zumindest im Schlafzimmer recht einerlei ist, wer denn nun so die Hosen an hat. Produktionstechnisch und von der Musik ansonsten ist zudem alles im grünen Bereich.

Wer mit der auf "Fire & Gasoline" eingeschlagenen Richtung glücklich war, bekommt daher einen würdigen und konsequenten Nachfolger. Fans der alten Richtung sollten allerdings doch erst einmal Probe hören. Musikalisch ist LEE AARON jedenfalls auch 2018 noch mehr als wert, dass man ihr Gehör leiht.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Diamond Baby
02. Mistreated
03. American High
04. I'm A Woman
05. Miss Mercy
06. The Best Thing
07. Black Cat
08. Hard Road
09. In The Bedroom
10. Cut Way Back
11. You're No Good
12. My Babe
Band Website: www.leeaaron.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 27.04.2018

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