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Stryper - God Damn Evil

Review von Elvis vom 08.05.2018 (579 mal gelesen)
Stryper - God Damn Evil STRYPER sind vermutlich vom Bekanntheitsgrad immer noch die Speerspitze des christlichen Metalsektors. Fleißig sind die Mannen um Michael Sweet allemal, denn mit "God Damn Evil" legen sie nun ihr zehntes Studioalbum vor.

Und das beginnt mit 'Take It To The Cross' durchaus mal ein bisschen ungewöhnlich bzw. härter. Matt Bachand (SHADOWS FALL, ACT OF DEFIANCE) steuert ein paar eher für STRYPER nicht übliche Death Growls bei, während sich Mr. Sweet stimmlich in ziemliche Höhen schraubt. Allerdings soll der Opener für den Rest des Albums kein Maßstab bleiben, denn letztlich spielen STRYPER auf "God Damn Evil" mehr Hard Rock als Metal. Das tun sie allerdings gut, denn Songs wie 'Sorry', der knackige Titeltrack 'God Damn Evil' oder 'The Valley' zeigen deutlich, dass die Band immer noch gut ist für oldschooligen Hard Rock bis Metal, bei dem Melodie und Refrain in den Mittelpunkt gestellt werden. Auch Soli gibt es wie am Schnürchen - sprich, im STRYPER-Land ist zumindest noch alles in Ordnung. Textlich wird natürlich weiterhin gegen den Teufel gewettert, was man natürlich nicht persönlich super finden muss, aber seien wir ehrlich: peinlicher als diverse Teufels-Lyrics ist der christliche Bezug von Michael Sweet und Co. nun eigentlich auch nicht. Musikalisch gut verpacken können die Amerikaner ihre Botschaft allemal und so stimmt neben dem Songwriting natürlich auch das Instrumentale. Frontmann Sweet will vermutlich auch gesangstechnisch zeigen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, denn durch die Bank singt der Gute tatsächlich sehr oft richtig hoch. Produktionstechnisch wird das Rad nicht neu erfunden, sondern solide Koste geboten. Auch eine - sogar schöne - Ballade findet sich mit 'Can't Live Without Your Love' natürlich auf dem Album. Gefällig und von gutem Niveau sind an sich alle Songs auf "God Damn Evil". Einzig ein richtiger Hit fehlt ein bisschen, aber wie gesagt: das Gesamtniveau passt.

STRYPER-Fans werden daher mit dem neuen Album definitiv ihre Freude haben und bekommen ordentliche Kost. Ob man neue Fans mit "God Damn Evil" gewinnen wird, sei dahingestellt. Aber irgendwie muss man auch respektieren, dass eine klassische Band munter immer wieder neue Musik raushaut und nicht komplett auf den Nostalgie-Faktor bei Touren setzt.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Take It To The Cross
02. Sorry
03. Lost
04. God Damn Evil
05. You Don’t Even Know Me
06. The Valley
07. Sea Of Thieves
08. Beautiful
09. Can’t Live Without Your Love
10. Own Up
11. The Devil Doesn’t Live Here
Band Website: www.stryper.com
Medium: CD
Spieldauer: 44:41 Minuten
VÖ: 20.04.2018

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