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Labyrinth - Return To Live

Review von Cornholio vom 11.03.2018 (514 mal gelesen)
Labyrinth - Return To Live Ja, da ist er wieder, der Nostalgie-Faktor. Immer wenn ich die italienische Band LABYRINTH höre, muss ich an einen Gig der Italiener zusammen mit PEGAZUS, PRIMAL FEAR und HAMMERFALL im November 1998 in der altehrwürdigen Offenbacher Hafenbahn (RIP!) denken! An das Konzert selbst habe ich zwar keine detaillierten Erinnerungen mehr, wohl aber daran, mit einigen Jungs der Band das eine oder andere Bierchen gezischt zu haben. Die Bierdosen standen als Andenken daran lange in unserem damaligen Proberaum (oder stehen sie vielleicht sogar noch da?). Ja, those were the days ...

Jetzt aber genug geschmachtet! LABYRINTH haben sich anlässlich des Frontiers-Festivals Ende Oktober 2016 in Mailand wieder zusammengefunden, um ihr erfolgreichstes Album "Return To Heaven Denied" aus dem Jahr 1998 dort live komplett am Stück zum Besten zu geben. 2010 nach dem Versuch, mit "Return To Heaven Denied Pt.II" wieder zurück zu ihren Wurzeln und zum Erfolg zu kommen, wurde es ruhig um die Band, offiziell aufgelöst haben sich die Italiener allerdings nie! Nach der Reunion-Show gab es 2017 sogar mit "Return Of A God" eine neue Platte der Power-Prog-Metaller, die Story geht also weiter.

Musikalisch ist auf "Return To Live" alles im grünen Bereich, wenn auch der Name der Veröffentlichung nicht gerade vor Kreativität strotzt! Mir haben es, ebenso wie auf der Studio-Langrille der Opener 'Moonlight', die Halbballade 'Lady Lost In Time' und der Uptempo-Kracher 'Thunder' (mit Moshpit!) angetan, auch das instrumentale 'Feel' gefällt mir sehr gut. Glücklicherweise spart Sänger Roberto Tiranti (auf den ersten Outputs der Band noch als Rob Tyrant geführt) mit Ansagen, die er natürlich auf Italienisch macht, nicht aber an extrem hohen Screams, aber in Anlehnung an die Studio-CDs ist das auch nicht weiter verwunderlich.

Ebenfalls wieder mit an Bord ist das Gitarrenduo Olaf Thörsen und Andrea Cantarelli (früher unter dem Pseudonym Anders Rain unterwegs), Bassist Nik Mazuconi, Keyboarder Oleg Smirnoff (Pseudonym, ick hör dir trapsen!) und Drummer John Macaluso dagegen sind seit jener Reunion-Show neu bei LABYRINTH, was aber während der fast 80-minütigen Gigs zu keinem Zeitpunkt auffällt. Die komplette Band überzeugt akustisch und optisch mit gehöriger Spielfreude, ein paar kleine Fehler aus dem Instrumental-Sektor wurden belassen und nicht im Nachhinein korrigiert. Auch das Publikum wird von Tiranti des Öfteren mit einbezogen; wie man das als Sänger halt live so macht.

Die Veröffentlichung kommt als CD + DVD-Package oder als Blu-Ray, die DVD beinhaltet insgesamt zwölf Songs, neben den elf des mehrfach erwähnten Albums noch 'In The Shade' vom 1996rt Debüt "No Limits", optisch gibt es zusätzlich mit "Chapter One" den Opener des 2001 veröffentlichten "Sons Of Thunder". Auch wenn das erste Studioalbum seit sieben Jahren total an mir vorbeiging, so werde ich doch versuchen, die Band im Auge zu behalten und weiter zu verfolgen.



- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
CD
01. Moonlight
02. New Horizons
03. The Night Of Dreams
04. Lady Lost In Time
05. State Of Grace
06. Heaven Denied
07. Thunder
08. Feel
09. Time After Time
10. Falling Rain
11. Die For Freedom
12. In The Shade

DVD
01. Moonlight
02. New Horizons
03. The Night Of Dreams
04. Lady Lost In Time
05. State Of Grace
06. Heaven Denied
07. Thunder
08. Feel
09. Time After Time
10. Falling Rain
11. Die For Freedom
12. Chapter One
13. In The Shade
Band Website: http://www.labyrinthband.it/
Medium: CD
Spieldauer: 77:46 + 79 Minuten
VÖ: 26.01.2018

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