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Maggie's Madness - Pushed To The Limit

Review von baarikärpänen vom 05.01.2018 (910 mal gelesen)
Maggie's Madness - Pushed To The Limit MAGGIE'S MADNESS? Ein Fragezeichen bildet sich auf der Stirn ab. Die Anzahl der Fragezeichen nimmt zu, wenn man auf den Beipackzettel des Labels schaut und erfährt, dass die Combo aus Nürnberg 2014 ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert hat, die Bühne schon mit ACCEPT, URIAH HEEP oder WISHBONE ASH geteilt hat. Dazu kommen noch Veröffentlichungen auf so renommierten Label wie Roadrunner (als WILD CAT) oder Mausoleum. Also wie zum Geier konnte man die Jungs damals bloß übersehen, wo man doch prinzipiell ALLES gekauft hat, wenn's von besagten Plattenfirmen war? Nun, das wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Fakt ist aber, dass ich mir für diesen Fauxpas jetzt erstmal 'nen Eimer Asche über mein Haupt kippe und mich sofort auf den einschlägigen Internetportalen auf die Suche mache. Sollten nämlich die beiden Scheiben von 1983 und 1985 nur halbwegs die Qualität des neuen Drehers "Pushed To The Limit" haben, dann kann man nichts falsch machen.

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Obwohl die Franken ja schon ganz schöne Schlawiner sind. Oder sollte man besser sagen, sie mögen es, mit dem Feuer zu spielen? Ausgerechnet die zwei schwächsten Songs an den Anfang des Albums zu packen, kann schon mal mächtig in die Hose gehen. Vor allem, wenn man bedenkt, wie wenig Geduld Hörer heutzutage mitbringen. Bei Einfuhr des Openers, gleichzeitig Titeltrack, mit eher mittelprächtigem Text und garniert mit cheesy "Yeah,Yeah,Yeah"-Chorus, dem an zweiter Stelle platzierten 'My Universe' mit seinem Pop-Appeal, war ich nämlich schon etwas irritiert. Aber Entwarnung. Ab dem drittplatzierten 'Made Of Steel' nimmt "Pushed To The Limit" so richtig Fahrt auf. Was folgt ist bestens intonierter Hard Rock der deutschen Schule, ganz in der Tradition von BONFIRE. Da nickt der Kopf wohlwollend und der Fuß wippt mit. Natürlich dürfen die ruhigen Momente nicht fehlen (die Ballade 'How Can A Good Thing Hurt So Bad' und der Blues 'No Chance'), aber damit ist auch für jede Menge Abwechslung gesorgt. MAGGIE'S MADNESS haben mit "Pushed To The Limit" ein feines Scheibchen hinbekommen, das so richtig schön groovt. Sowohl der Gesang als auch die musikalische Umsetzung (vor allem die Gitarren) wissen hier mehr als nur zu gefallen. Man hört zu jeder Sekunde, dass da Musiker am Werk sind, die jede Menge Erfahrung mitbringen. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass "Pushed To The Limit", wäre es zeitgleich mit BONFIREs "Fireworks" veröffentlicht worden, klar die Nase vorne gehabt hätte. Nicht die schlechteste Referenz.

Wer gutgemachten Hard Rock aus Deutschland mag, darf bei "Pushed To The Limit" bedenkenlos zugreifen und sich auf ein Album freuen, das nicht enttäuscht. Da ist es auch leicht zu verkraften, dass der Einstieg in die Scheibe etwas schlecht gewählt ist. Ich empfehle Shuffle-Modus, dann fällt's nicht so auf.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Pushed To The Limit
02. My Universe
03. Made Of Steel
04. From Russia With Love
05. Mr. Wonderful
06. How Can A Good Thing Hurt So Bad
07. No Chance
08. Shut Up!
09. Lover Tag
10. Turnaround
11. What If...
12. Me, Myself And I
13. Watch Out!
Band Website: www.maggies-madness.de
Medium: CD
Spieldauer: 57:11 Minuten
VÖ: 05.01.2018

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05.01.2018 Pushed To The Limit(7.5/10) von baarikärpänen

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