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(Dolch) - III - Songs of Happiness, Words of Praise

Review von T.Roxx vom 04.12.2017 (381 mal gelesen)
(Dolch) - III - Songs of Happiness, Words of Praise Ich habe mir den neuesten Output von DOLCH jetzt wirklich oft angehört, aber meine anfänglichen Fragen (Was soll das? Meinen die das ernst? Ist das Kunst, oder kann das weg?) sind leider nicht beantwortet worden. Meine hohen Erwartungen an die Scheibe wurden herbe enttäuscht. Das Doppel-Intro 'Opening Speech' und 'Intro Mit Pauken Und Trompeten' verbuchen wir jetzt einfach mal unter der Rubrik "Schlechter Scherz". 'The River' - der erste richtige Song des Albums - ist sehr ambient-lastig. Die Gitarrenarbeit ist lediglich in Form von Hintergrundrauschen vorhanden. Insgesamt erinnert mich das doch sehr stark an WOLVENNEST, was da in mein Ohr vordringt. Allerdings versprüht der Song wider Erwarten eine gewisse Hypnotik. Dies liegt an einem relativ treibenden Rythmus, der in einem gewissen Widerspruch zu den simplen, immer wieder wiederholten Gesangsharmonien und der vergleichsweise sanften weiblichen Gesangsstimme liegt; Streicher und Flussgeplätscher beenden dieses meditative Klangerlebnis. 'Siren' ist ähnlich minimalistisch aufgebaut, aber nicht ganz so eingängig wie 'The River'. Ehrlicherweise muss man sagen, das 'Siren' auch gut dazu geeignet ist, etwaige Schlafstörungen zu behandeln. 'Hydroxytryptamin Baby I' scheint so etwas wie ein vertonter Drogenrausch zu sein, der Song ist so relaxed, dass der Hörer Gefahr läuft, danach in komplette Lethargie zu verfallen. 'Track Six' soll man gemäß 'Opening Speech' rückwärts abspielen, aber bei 15 Sekunden lohnt der Aufwand nicht wirklich.

Der letzte Song '100000 Days' erinnert mich an eine Kombination von WOLVENNEST und DARKSPACE und bietet mir persönlich die größte Angriffsfläche für meinen Ärger. Denn der eigentliche Song ist nach 06:12 Minuten zuende und die letzten 12 (!) Minuten kommt nur noch das Rauschen im Walde, bzw. der Gitarren. Nimmt man diese 12 Minuten, den Unsinn der 2 Intros und 'Track Six', dann sind gut 15 Minuten der Scheibe reine Rohrstoff- und Zeitverschwendung. Bei einer Gesamtspielzeit von noch nicht einmal 40 Minuten ist das eine Frechheit! Ich kann mich bei diesem Album nicht zu einer Punktevergabe hinreißen lassen, da es einerseits ganz nette und interessante Ideen beinhaltet, die mir gefallen - andererseits enthält das Album auch viel langweiligen, uninspirierten Mist, was ich angesichts der nicht allzu üppigen Gesamtspielzeit für eine Frechheit halte. Mich beschleicht das Gefühl, dass DOLCH hier mit einer halbgaren Veröffentlichung den momentanen Hype um sie nutzen wollen, um daraus Kapital zu schlagen. Daher möge sich jeder selbst ein Bild von "III: Songs of Happiness...Words Of Praise" machen.


- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Opening Speech
02. Intro Mit Pauken Und Trompeten
03. The River
04. Siren
05. Hydroxytryptamin Baby I
06. Track Six
07. 100000 Days
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 37:44 Minuten
VÖ: 10.11.2017

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