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Compressorhead - Party Machine

Review von Metal Guru vom 30.11.2017 (327 mal gelesen)
Compressorhead - Party Machine Ganz ehrlich - ich weiß nicht, was ich hier beschreiben, besprechen oder bewerten soll, weil ich nicht weiß, was oder wer COMPRESSORHEAD überhaupt ist bzw. sind! Laut Infoblatt handelt es sich um die erste real existierende 'Roboterband' dieser Welt, also von Menschen konzipierte, montierte und programmierte Maschinen aus erneuerbaren Schaltkreisen, intelligentem Stahl und rostfreiem Strom anstelle von Gott erschaffenen Menschen aus Adern, Blut, Fleisch, Haut, Hirn, Knochen und Sehnen - ok. Namen haben die auch: 'Bones' bearbeitet den Bass, 'Fingers' fummelt an der einen, 'Hellgå Tarr' traktiert die andere Stromgitarre, 'Mega-Wattson' maltretiert das Mikro und 'Stickboy' schlachtet das Schlachzeuch - angeblich alles 'richtige' Instrumente! Der sogenannte Gesang ist entweder die echteste Emulation, Imitation, Nachahmung menschlicher Lautäußerung seit Erfindung des Breitbandlautsprechers oder - fu... Fake (aka keine Roboter)! Die 'Kompositionen', das 'Material', die 'Songs' sollen sich selbst geschrieben haben (only joking) und erinnern spontan an AC/DC, KISS und MOTÖRHEAD, was nicht die schlechtesten Voraussetzungen für Gröhlalarm, Komasuff und Launeparty sind, nicht wahr? Live-Auftritte der Band soll's auch schon gegeben haben - jede einzelne dieser Vokabeln klingt im robotischen Zusammenhang wie blanker Hohn: 'Auftritte' - drapierte, installierte und verschraubte Roboter treten warum und vor allem vor wem auf? 'Band' - eine zufällig zusammengestellte Ansammlung automatisierter Apparaturen nennt man jetzt also Band? 'Live' - totes Metal (plus Kunststoff) am Leben?

Sofern das hier alles mit 'rechten Dingen' zugeht und wir tatsächlich Maschinen bei der 'Arbeit' hören, sehe ich nur zwei Möglichkeiten der Beurteilung: Entweder wird man von den technischen Möglichkeiten der Moderne animiert, beeindruckt, fasziniert, inspiriert, überwältigt oder von dieser Pervertierung jeglicher Werte alarmiert, befremdet, entsetzt, schockiert, vergewaltigt. Das Absurdeste an der ganzen Geschichte: Die Scheibe klingt! Der Bass ballert, die Drums donnern, die Klampfen klingeln und wenn man mal ganz genau auf die seltenen 'Soli' achtet, stellt man fest: weder Ausdruck noch Ton noch Vibrato - null, nix, nada! So klinisch (tot) kann echt nur ein richtiger Roboter 'spielen' - oder ein Anfänger? Also, wenn das hier 'n Gag zur Belustigung, Manipulation oder/und Unterhaltung eines techniktollen Partypublikums sein soll - herzlichen Glückwunsch an die Macher, Respekt und noch viel Spaß! Wenn das hier allerdings die Zukunft der (Live-)Musik, schlimmer noch des Metals sein soll, dann gute Nacht (sprach der Terminator und terminierte seine eigenen Macher) ...

Gesamtwertung: 3.0 Punkte
blood blood blood dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Compressorhead
02. These Bots Are Made For Rocking
03. Speed Walking Lady
04. Zombies vs. Robots
05. These People Like To Dance
06. The Contender
07. Gen Generic
08. I Am What I Am
09. Fleisch
10. Place I´m At
11. Let There Be Light
12. Loose Screw
13. My Girlfriend´s A Robot
14. Party Machine
15. Made To Be
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 46:46 Minuten
VÖ: 28.11.2017

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30.11.2017 Party Machine(3.0/10) von Metal Guru

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