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Heretic - A Game You Cannot Win

Review von baarikärpänen vom 30.11.2017 (311 mal gelesen)
Heretic - A Game You Cannot Win HERETIC sind eine der Bands, die man in den 80ern wirklich gerne mochte. Damals, so gänzlich ohne Internet und Reizüberflutung, als die beliebten "Metal Massacre"-Sampler ein gern gesehenes Hilfsmittel waren, um frische, tolle Gruppen zu entdecken. Und so eine waren HERETIC. Nach einer EP hatte der Erstling "Breaking Point" zudem mit Mike Howe einen exzellenten Neu-Sänger zu bieten. Dachten sich auch METAL CHURCH, die sich Howe kurzerhand an Bord holten. HERETIC, besser gesagt Brian Korban und Dennis O'Hara, dagegen schnappten sich deren Ex-Sänger David Wayne und starteten unter dem Namen REVEREND neu durch.

Umso größer war das Hallo, als 2012 mit "A Time Of Crisis" eine neue Scheiblette von HERETIC hereingereicht wurde. Aus dem Line-up der 80er war nicht nur Brian Korban übriggeblieben, sondern auch mit Julian Mendez der Sänger, der die damalige EP mit seiner Stimme klanglich veredelt hatte. "A Time Of Crisis" war leider nicht durchgängig das, was man als hochkarätiges Comeback bezeichnen könnte. Umso gespannter also die Erwartungshaltung vor dem neuen Release "A Game You Cannot Win". Und Jungs, entgegen eurem Albumtitel habt ihr das Spiel aber sowas von gewonnen. Das Album startet nach einem kurzen Intro mit 'This World Called Hell' so richtig geil durch. Tolles Riffing und Julian Mendez singt so, wie es sich für eine Scheibe in der Schnittmenge von US-Power Metal und Thrash gehört. Da darf auch der ein oder andere hohe Scream dabei sein. Vor allem auf 'Relentless', einem der Höhepunkte des Albums, liefert er eine beeindruckende Leistung ab. "A Game You Cannot Win" mag auf den ersten Hör keine Scheibe sein, die besonders heraussticht, aber da sind halt doch alte Hasen am Werk, die es schaffen, dass das Album mit jedem Durchgang wächst. Und "A Game You Cannot Win" bietet fast durchgehend den harten Stoff, den wir so lieben, sieht man vom leicht balladesken 'Never Added Up' ab. Wo andere Bands auf 51 Minuten schon mal den ein oder anderen Stinker verstecken, kann man sich "A Game You Cannot Win" gut am Stück geben, ohne enttäuscht zu werden. Muss man ja auch erstmal so schaffen.

Zugreifen sollten alle Freunde, die mit US-typischem Power Metal oder Thrash (der alten Schule) warm werden. Mich erinnert "A Game You Cannot Win" hin und wieder an ICED EARTH und auch ältere METAL CHURCH. Nicht die schlechtesten Referenzen.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. This World Called Hell
03. A Game You Cannot Win
04. Demonized
05. Broken Hero
06. Never Added Up
07. Relentless
08. Before The Fall
09. Master At Her Game
10. Immaculate Deception
11. Annihilate
12. Everything's About To Change
13. Outro
Band Website: www.myspace.com/hereticmaniacs
Medium: CD
Spieldauer: 51:19 Minuten
VÖ: 27.10.2017

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