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Primal Fear - Best of Fear

Review von Cornholio vom 30.11.2017 (308 mal gelesen)
Primal Fear - Best of Fear Wer weiß, was langfristig mit Sänger Ralf Scheepers (ex-GAMMA RAY) passiert wäre, wenn sich JUDAS PRIEST statt Tim Owens für den Schwaben entschieden hätten? Hätte "Jugulator" und "Demolition" ähnlich geklungen? Wären die Priester jetzt auch seit über zwölf Jahren wieder mit Rob Halford unterwegs? Nun, für den deutschen Power Metal ist es nicht schlecht, dass alles kam wie es kam, denn so entstand PRIMAL FEAR durch einen Auftritt von Scheepers und Matt Sinner (SINNER) bei bzw. mit der Coverband JUST PRIEST. Der Rest ist mittlerweile hinlänglich bekannt.

Das mit Best-of-Compilations ist ja so 'ne Sache. Wann macht es Sinn, welche Songs werden ausgewählt, was für einen Kaufanreiz gibt man den Fans, die eh schon alle Scheiben daheim haben? Nun, zumindest zwei dieser drei Fragen kann ich für mich recht einfach beantworten: Wann macht eine Compilation Sinn? Für mich ist "Best Of Fear" glücklicherweise ziemlich passend, denn nach dem starken 2005er Album "Seven Seals" habe ich die Band so ein bisschen aus dem Auge verloren. Und da diese Compilation nur die letzte Dekade der Band, sprich die Alben "New Religion", "16.6 (Before The Devil Knows You're Dead", "Unbreakable" und "Rulebreaker" abdeckt, ist das für mich optimal! Die vorige Best-of "Metal Is Forever - The Very Best Of Primal Fear" kam 2006 auf den Markt und umfasste logischerweise die ersten sechs Alben zwischen 1998 und eben dem genannten "Seven Seals". Also: Hier ist schon mal ein Pluspunkt zu verzeichnen; haben andere Bands, die mehrfach vermeintliche "Best-of"-Scheiben raushauen, die größten Hits doppelt und dreifach drauf. Zu der Songauswahl kann und möchte ich allerdings nichts sagen, aber da kann es eh keine Band der Welt jedem Fan recht machen; genau wie bei Live-Veröffentlichungen. Insgesamt sind 27 Tracks auf der Doppel-CD enthalten, was in einer Gesamtspielzeit von fast zweieinhalb Stunden resultiert! Der Kaufanreiz für die Die-Hard-Fans liegt in den neuen Songs, das Aufnehmen ein paar neuer Tracks für eine Compilation ist ja mittlerweile auch schon seit Ewigkeiten in Mode, aber aus meiner Sicht auch in Ordnung. Hintergrund zu den beiden Best-of-Veröffentlichungen ist übrigens die Tatsache, dass PRIMAL FEAR anfangs bei Nuclear Blast unter Vertrag standen und 2007 mit "New Religion" bei Frontiers anheuerten; mal sehen über welche Plattenfirma das dreißigjährige Jubiläum gefeiert wird.

Zu den neuen Songs kann ich nur sagen: Wo PRIMAL FEAR draufsteht, ist auch PRIMAL FEAR drin! Vier neue Stücke (Achtung: der erste "Song" ist nur das Intro), und die knallen ordentlich! das flotte 'Predator' überzeugt durch starken Chorus, das gelungene 'If Looks Could Kill' (im Original von HEART) ist im Midtempo angesiedelt und klingt wie aus der Feder von PRIMAL FEAR, und 'Thrill Of Speed' ebenfalls, allesamt ordentlich, wobei mir 'Predator' am besten gefällt. Die zwei Silberlinge sind stilistisch etwas getrennt, auf der ersten Scheibe befinden sich die typischen bzw. normalen Brecher, auf der zweiten "Seite" hat die Band eher epische, orchestrale oder balladeske Stücke zusammengestellt. Alles in allem ist "Best Of Fear" eine gelungene Zusammenfassung der letzten zehn Jahre PRIMAL FEAR, nicht nur aufgrund der ordentlichen neuen Lieder, auch wegen der gerade auf CD zwei für eine Power Metal-Band etwas ungewöhnlichen Songauswahl.


- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
CD1

01. Area 16 (New Song)
02. Predator (New Song)
03. If Looks Could Kill (New Song)
03. Thrill Of Speed (New Song)
04. The End Is Near
05. Strike
06. Sign Of Fear
07. In Metal We Trust
08. When Death Comes Knocking
09. Six Times Dead
10. Angels Of Mercy
11. Unbreakable
12. Riding The Eagle
13. Rulebreaker
14. King For A Day
15. Bad Guys Wear Black

CD 2

01. Everytime It Rains
02. We Walk Without Fear
03. Fighting The Darkness (Long Version)
04. Hands Of Time
05. One Night In December
06. The Sky Is Burning
07. Where Angels Die
08. Black Rain
09. Born With A Broken Heart
10. Born Again
11. The Man (That I Don't Know)
Band Website: www.primalfear.de
Medium: DoCD
Spieldauer: 144:44 Minuten
VÖ: 10.11.2017

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