Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Rockharz Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Summer Breeze 2017

Iron Hammer Festival

Cyhra - Letters To Myself

Review von Cornholio vom 08.11.2017 (229 mal gelesen)
Cyhra - Letters To Myself Ich fang mal so an: Wenn ich höre, dass sich eine Band aus ex-Mitgliedern von IN FLAMES, RHAPSODY und AMARANTHE neu formiert, dann erweckt das naturgemäß eine gewisse Erwartungshaltung. Und dann höre ich CYHRA und frage mich, ob der Promoter die Files vertauscht hat ... Versteht mich nicht falsch, aber CYHRA klingt für mich weder nach IN FLAMES noch nach RHAPSODY. AMARANTHE kenne ich nur vom Namen, und nach einer kurzen Exkursion auf YouTube ist es die Band, die primär als Referenz erwähnt werden sollte. So weit, so viel zum ersten Eindruck bzw. der Erwartungshaltung.

Nun aber erst mal zu den Fakten: Sixstringer Jesper Strömblad und Bassist Peter Iwers kamen von IN FLAMES, Drummer Alex Landenburg war bei RHAPSODY und Sänger Jake E. stand bei besagten AMARANTHE hinterm Mikro; Euge Valovirta komplettiert das Line-Up. Geneigte Leser erwarten Großes, wenn sie den Namen Strömblad lesen, und bei Iwers könnte es ähnlich sein, und diese Erwartungen werden nicht erfüllt! CYHRA spielen keinen Death Metal, obwohl sie aus Schweden (sogar aus Göteborg) kommen. Ich bin mir nicht mal sicher, ob man "Letters To Myself" als Metal bezeichnen kann, oder ob Rock oder Heavy Rock das geeignetere Genre wäre. Wenn man versucht, das Ganze objektiv zu betrachten, muss man schon sagen, dass die elf Songs größtenteils ordentlich klingen, viele Melodien, vor allem im Gesang (nichts gutturales!).

Am besten gefallen mir 'Closure' (toller, aber teils poppig anmutender Refrain) und 'Holding Your Breath', das gesanglich etwas aus dem Rahmen fällt, allerdings in höhere Oktaven, nicht in tiefere. Die restlichen Songs sind alle ähnlich strukturiert, haben alle drei bis vier Minuten Länge, woraus insgesamt nicht ganz eine Dreiviertelstunde Spielzeit entsteht.

Ich bin gespannt, wie (oder ob) CYHRA mit ihrem Debüt "Letters To Myself" in der (Göteburger) Metal-Community aufgenommen werden, und wie es für das Quintett weitergeht. Objektiv ein gutes Modern Rock oder Metal-Album, aber mit dem Namen Strömblad im Hinterkopf hätte ich wesentlich mehr Heaviness erwartet.


Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Karma
02. Heartrage
03. Here To Safe You
04. Muted Life
05. Closure
06. Letters To Myself
07. Dark Clarity
08. Holding Your Breath
09. Rescue Ride
10. Black Wings
11. Dead To Me
Band Website: http://cyhra.com/
Medium: CD
Spieldauer: 42:18 Minuten
VÖ: 20.10.2017

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

08.11.2017 Letters To Myself(6.5/10) von Cornholio

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!