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Wucan - Reap The Storm

Review von TexJoachim vom 05.10.2017 (381 mal gelesen)
Wucan - Reap The Storm Soso, Musik für moderne Hippies wollen WUCAN also zocken. Das kann doch nur was für diesen langhaarigen (0,5 mm) Althippie (das stimmt leider schon irgendwie) sein, weshalb ich mir die aktuelle Scheibe "Reap The Storm" natürlich direkt fürs Review unter den Nagel reißen musste.

Die Band um Frontfrau und Songschreiberin Francis Tobolsky wildert laut Waschzettel fröhlich im Hardrock, Psychedelic, Acidfolk, Stoner und Bluesrock. Oha, hinter dem Berg tief stapeln ist auf jeden Fall nicht die Sache dieser Band. Aber warum auch? Die Stimme von Frau Tobolsky ist kraftvoll und wandelbar und macht sogar den mit einem deutschen Text versehenen Opener 'Wie Die Welt Sich dreht' zu einem Ohrenschmeichler. Hätte ich mir nicht so gut vorgestellt, da ich deutschen Texten eigentlich nicht zugetan bin. Aber egal, hier passt es wie der Topf auf den Deckel.

Ich will hier nicht jeden Song einzeln besprechen, muss aber auf jeden Fall noch 'Ebb And Flute/The Eterneal Groove' herausstellen. Neben der titelgebenden Flöte (cool!) überzeugt mich hier der Groove und, wie übrigens bei allen Songs, der Jamcharakter. Hier klingt nichts am Reißbrett konstruiert, vielmehr tönt die Scheibe wie bei einer (oder mehreren) Jam-Sessions mitgeschnitten. Mir als EARTHLESS-Fan, die musikalisch ähnlich zu Werke gehen, gefällt das sehr.

Da WUCAN nicht nur überlange Songs wie zum Beispiel 'Aging Ten Years In Two Seconds' und vor allem den Rausschmeißer 'Cosmic Guilt' überaus gekonnt zelebrieren, sondern auch wunderbar kurz und heftig auf den Punkt riffen können ('Out Of Sight, Out Of Mind', yeah!), kann ich nur beide Daumen nach oben halten. Schöner kann retro kaum noch werden, vor allem wenn man die direkte Berliner Konkurrenz betrachtet, deren aktuelles Werk gegen die vorliegende Scheibe der Dresdener kaum anmüffeln kann. Allein das 'Falkenlied' schwächelt den Gesamteindruck ein wenig und kann die Klasse des Albums nicht halten.

Fazit: Man tut der Band eventuell unrecht, wenn man sie nur in die retro-Schublade stopft. Diese Musik ist zeitlos und sollte nicht nur von Ewiggestrigen wie dem Rezensenten genossen werden. Ich spreche eine klare Kaufempfehlung aus und verabschiede mich mit 9 Punkten.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. Wie Die Welt Sich Dreht
02. Ebb And Flute/The Eternal Groove
03. Out Of Sight, Out Of Mind
04. I'm Gonna Leave You
05. The Rat Catcher
06. Falkenlied
07. Aging Ten Years In Two Seconds
08. Cosmic Guilt
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 01:13:47 Minuten
VÖ: 29.09.2017

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05.10.2017 Reap The Storm(9.0/10) von TexJoachim

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