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Air Raid - Across The Line
Review von baarikärpänen vom 05.10.2017 (227 mal gelesen)
Air Raid - Across The Line
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Es gibt Dinge, die sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Ganz egal, ob Death Metal, Heavy Metal, Kick Ass Rock 'n' Roll oder was auch immer, aus Schweden kommt regelmäßig Qualität. Und High Roller Records können gar nicht anders, als eine superbe Scheibe nach der anderen zu veröffentlichen. Keine Ahnung, ob bei meinen Nachbarn im Westen was im Wasser ist, die Winter zu lange sind oder Schweden das Metal-Gen einfach nur so vererbt bekommen. Neidisch darf man aber schon mal sein, wenn man sich anschaut, wie viele tolle Bands in Ikea-Country förmlich aus dem Boden sprießen. Gerade im Bereich des traditionellen Metals hat Schweden eine Menge zu bieten. PORTRAIT, ENFORCER, RAM und eben auch AIR RAID.

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Drei Jahre hat es gedauert, aber jetzt liegt mit "Across The Line" der nächste Dreher vor und fegt die Köttbullar vom Teller. Grund für die Wartezeit waren Besetzungswechsel hinterm Mikro und an der Gitarre. Ex-Sänger Michael Rinakakis war schon kein schlechter, aber sein Nachfolger Fredrik Werner passt mit seiner angerauten Stimme zum Sound der Truppe, wie der vielzitierte "Arsch auf Eimer". Überhaupt ist "Across The Line" fast schon ein Quantensprung zu den (nun wirklich alles andere als schlechten) ersten beiden Langdrehern. Dabei haben AIR RAID musikalisch eher wenig verändert. Hier regiert immer noch Metal im Fahrwasser von JUDAS PRIEST, neueren ACCEPT oder SAXON. Letztere haben eindeutig Pate gestanden bei 'Hell And Back'. Aber wer sein Scheibchen mit dem speedigen 'Hold The Flame' einläutet, der weiß haargenau, wo der Elch das Laub knuspert. AIR RAID machen keine Gefangenen, sprich, balladeske Töne sucht man auf "Across The Line" vergeblich. Hier wird von Anfang bis Ende der Kitt aus dem Fensterrahmen geklöppelt. Eine Abfahrt der besonderen Sorte ist das Instrumental 'Entering The Zone Zero' - grandios! Besonders Freunde der gepflegten (Doppel-)Leads und Soli kommen bei "Across The Line" voll auf ihre Kosten. Wertarbeit im Stile eines Wolf Hoffmann. Und weil hier auch Produktion und das Cover, in bester 80er-Tradition, stimmen, steht dem gepflegten Rübeschütteln nichts mehr im Weg.

AIR RAID haben ein verdammt starkes Scheibchen eingetütet. Und wer noch ein Plätzchen frei hat auf der Kutte, zwischen MAIDEN, PRIEST, SAXON, der darf schon mal 'nen AIR RAID-Patch ordern. Der macht sich da nämlich bestens.



Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Hold The Flame
02. Line Of Danger
03. Aiming For The Sky
04. Cold As Ice
05. Entering The Zone Zero
06. Hell And Back
07. Northern Light
08. Raid Or Die
09. Black Dawn
Band Website: http://www.facebook.com/AirRaidOfficial
Medium: CD
Spieldauer: 37:45 Minuten
VÖ: 29.09.2017

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Air Raid
Reviews

05.10.2017 Across The Line(8.0/10) von baarikärpänen

16.12.2014 Point Of Impact(7.0/10) von RJ

Band website
http://www.facebook.com/AirRaidOfficial
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