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Nicumo - Storms Arise
Review von T.Roxx vom 30.07.2017 (359 mal gelesen)
Nicumo - Storms Arise Kennt schon jemand die Finnen NICUMO? Nein? Nun, bis zu ihrem vorliegenden aktuellen Longplayer "Storms Arise" habe ich bisher auch noch nicht von ihnen gehört und fast wäre mir dieses Kleinod auch entgangen. Aber genug der Schwärmerei, kommen wir zur Musik, denn diese ist schwer in eine Schublade einzuordnen: Von ihrem Label werden NICUMO als Melodic Metal eingeordnet, aber das trifft des Pudels Kern meines Erachtens nicht so ganz. Die Musik ist extrem melancholisch und enthält eine Mischung aus FIVE FINGER DEATH PUNCH (den Groove), den viel zu früh verblichenen SENTENCED (vor allem die melancholischen Harmonien und musikalischen Spannungsbögen) und HIM (bittersüße Vocals und Harmonien); dazu gesellt sich hier und da moderner Rock, aber immer gepaart mit melancholischen Soundlandschaften. Auf den ersten Blick ist diese Zusammenstellung sehr gewagt, funktioniert in der Praxis aber erstaunlich gut. 'The Dawn' leitet das Album rein instrumental ein - fast ambient. 'Old World Burning' lebt von dem eingangs beschriebenen Mix aus FIVE FINGER DEATH PUNCH und SENTENCED/HIM - hier stehen sich vor allem aggressive Vocals und groovige Rythmen (wie wir sie von den Amerikanern kennen) und zerbrechliche, cleane Vocals und melancholichen Harmonien gegenüber. Eine sehr gewagte Mischung, die erstaunlich gut zündet. 'Beyond Horizon' beginnt mit ordentlich Groove, der den gesamten Song durchsetzt - ein guter Tanzflächenfüller, der von einigen Tempowechslen lebt. 'Unholy War' ist fast ein reinrassiger FFDP-Song, wenn der geradezu sanfte Schluss nicht wäre. Dafür beginnt die Single-Auskopplung 'Death, Let Go' wie eine SENTENCED-Ballade, inklusive des Übergangs in den härteren Part, der einen HIM-lastigen Refrain offenbart. Bisher eindeutig der stärkste Song des Albums. Absolutes Hit-Potential mit Gänsehaut-Momenten! 'Guilt' kommt wieder hart und modern um die Ecke, mit massig Groove; aber auch hier darf natürlich nicht die Melancholie feheln, die das gesamte Album durchzieht.

Die restlichen Kompositionen folgen immer demselben Muster, was aber keineswegs bedeutet, dass es langweilig wird. Im Gegenteil, die Kombination aus Härte, Groove und melancholischer Stimmung ist perfekt in Szene gesetzt - nicht zuletzt dank einer druckvollen Produktion und so kann ich die Scheibe nur jedem empfehlen, der ein Faible für eine solch exotische musikalische Mischung hat.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Dawn
02. Old World Burning
03. Beyond Horizon
04. Unholy War
05. Death Let Go
06. Guilt
07. Poltergeist
08. If This Is Your God I Don´t Need One
09. Sirens
10. Aiolos
11. Dream Too Real
Band Website: www.nicumo.com
Medium: CD
Spieldauer: 57:16 Minuten
VÖ: 07.07.2017

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Nicumo
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30.07.2017 Storms Arise(8.0/10) von T.Roxx

31.03.2013 The End Of Silence(6.5/10) von Stormrider

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www.nicumo.com
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