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Ewigkeit - Cosmic Man
Review von Cornholio vom 30.07.2017 (452 mal gelesen)
Ewigkeit - Cosmic Man Kennt ihr das? Ihr holt euch eine Platte, seid im Vorfeld gespannt drauf, und dann hört ihr sie. Ihr hört sich nochmal, und nochmal, und nochmal, aber irgendwie passiert nichts. Also sie ist nicht schlecht oder langweilig, dass man sie nach dem ersten oder zweiten Durchlauf in die Ecke wirft und nie wieder anrührt, sie zündet einfach nicht.

Genau so ist es bei mir bei "Cosmic Man" von EWIGKEIT. Die Platte ist definitiv besonders, etwas Spezielles, aber es fehlt ein Song (oder DER Song) mit dem Wiedererkennungswert, mit dem einen Riff, dem hymnenhaften Refrain, dem donnernden Break, dem unvergesslichen Lead ...

"Cosmic Man" ist bereits das siebte Full-Length-Werk von EWIGKEIT, hinter dem ein "Mr. Fog" steht. James Fogerty, der Mann hinter dem Pseudonym ist quasi der Alleinunterhalter von EWIGKEIT, er komponiert alles, spielt alle Instrumente ein und singt natürlich auch.

Nun aber zur Platte, auf der jeder Song etwas anders ist. 'Cold Souls' beginnt recht langsam, sehr ambientmäßig, mal mit cleanem Gesang, teils mit verzerrtem Gekeife, um auch wieder langsam zu enden. 'Death Is The Portal' klingt nach einem '70er Rocksong, der von dominanten Hammond-Orgel-Klängen geprägt wird, aber auch hier gibt es kein typisches "Intro-Strophe-Bridge-Refrain"-Schema, das dem einen oder anderen Song vielleicht ganz gut tun würde, um etwas Eingängigkeit zu verursachen. Am ehesten ins Ohr geht noch der 'Neon Ghoul Ride', auch wenn der Refrain zu fehlen scheint, oder viel mehr zu unscheinbar ist, so scheint es eine konstante Songstruktur zu geben. 'Space Horse' klingt sogar ähnlich, aber der mit knapp über sieben Minuten längste Song ist rein instrumental; natürlich darf auch hier Mr. Hammond nicht zu kurz kommen. 'Running Away From The Circus' ist total abgedreht, mir etwas zu durcheinander bzw. überdreht. 'Thief In The Sky' ist wieder etwas gechillter, erinnert mich etwas an HAWKWIND, aber auch recht verworren. 'Time Travelling Medicine Man' reiht sich thematisch in das abgedrehte Album ein, auch hier standen HAWKWIND definitiv Pate! Mit 'Back To Beyond' covert sich der Brite selbst, diesen Song gab es auf dem 2013er Album "Back To Beyond" bereits zu hören, das übrigens auch ein BURZUM-Cover enthält (!). Das Lied schließt das Album eher verträumt ab (ganz im Gegensatz zum dem "Original" von 2013, der vor Blastbeats und Black Metal nur so strotzte), sozusagen eine Ambient-Version, Mr. Fog driftet einmal mehr in die Siebziger ab.

Zum Abschluss gibt es eine Coverversion von "Two Minutes To Midnight", im Original bekanntermaßen von IRON MAIDEN. Auch die ist nicht schlecht, und aufgrund der Hammond-Klänge unique, aber sehr nah am Original, um wirklich herauszustechen, und so plätschert auch der letzte Song so dahin. Als Fazit kann ich sagen, dass "Cosmic Man" einerseits zweifelsohne zeitlos, andererseits aber für mich zu langweilig oder unspektakulär ist.


Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Quantum Eraser
02. Cold Souls
03. Death Is The Portal
04. Neon Ghoul Ride
05. Space Horse
06. Running Away From The Circus
07. Thief In The Sky
08. Time Travelling Medicine Man
09. Back To Beyond
10. Two Minutes To Midnight
Band Website: http://www.facebook.com/ewigkeitofficial
Medium: CD
Spieldauer: 61:01 Minuten
VÖ: 14.07.2017

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Ewigkeit
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30.07.2017 Cosmic Man(6.0/10) von Cornholio

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http://www.facebook.com/ewigkeitofficial
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