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Dread Sovereign - For Doom The Bell Tolls
Review von Dimebag vom 09.04.2017 (861 mal gelesen)
Dread Sovereign - For Doom The Bell Tolls Die Iren um PRIMORDIAL-Frontmann Alan Averill legen mit "For Doom The Bell Tolls" nach einer EP und dem Debütalbum "All Hell´s Martyrs" ihre zweite Full-length-Veröffentlichung vor. Wobei die Bezeichnung hier etwas zu viel verspricht. Insgesamt sechs Songs inklusive einem Intro, einem akustischen Zwischenspiel und einer Coverversion mit einer Spielzeit von einer knappen halben Stunde wirken eher wie eine EP. Hier gibt es schon mal Abzug in der B-Note, aber kann denn die gebotene Musik mehr überzeugen?

Das atmosphärische Intro lehnt sich an den Albumtitel an und stellt die Glocke in den Vordergrund. Nahtlos geht es über in das dreizehnminütige 'Twelve Bells Toll In Salem'. Averills anklagendes Organ eröffnet den Song, welcher in sehr schleppender Geschwindigkeit gehalten ist. Ein typischer Doom-Brecher, den man so auch vom Debütalbum gewohnt ist. Atmosphärische Gitarren und durchdringende Drums bestimmen das Klangbild. Averill erzeugt wieder einmal Gänsehautstimmung und die Gitarren dürfen sich im letzten Drittel des Songs austoben. Ein hervorragender Einstieg. 'This World Is Doomed' tritt dann richtig aufs Gaspedal und ist ein verdammt eingängiger Rocksong, wie man ihn auf einem Doom-Album eher weniger erwarten würde. Gitarrenarbeit, sowie Gesang erinnern gerade zu Beginn an JUDAS PRIEST. 'Draped In Sepulchral Fog' ist dann ein Zwischenspiel, welches ziemlich passend durch den Songtitel beschrieben wird, aber am Ende das Tages eine Klangspielerei ist, deren Mehrwert sich mir nicht sofort erschließt. 'The Spines Of Saturn' versucht klanglich neue Wege zu gehen und das erzeugte Soundbild erinnert mich stark an eine etwas dreckigere Version der Shoegaze-Krautpunks TEKSTI TV 666. Dazu steht Averills Gesang stark verfremdet im Hintergrund und man driftet stellenweise in Post-Metal Gefilde ab. Das VENOM-Cover 'Live Like An Angel, Die Like A Devil' wird nah am Original und mit viel Livefeeling dargeboten. Ganz nett, aber VENOM-Cover, die sich so nah am Original orientieren, sind halt eher unnötig. Dann ist das Album auch schon vorbei und man guckt etwas verloren ob der möglichen Bewertung in der Gegend herum.

Auf der Habenseite stehen überdurchschnittlich gute Songs, keine Frage. 'Tvelve Bells Toll In Salem', 'This World Is Doomed' und 'The Spines Of Saturn' machen gerade auch in ihren großen Unterschiedlichkeit eine gute Figur. Das Gesamtkunstwerk "For Doom The Bell Tolls" wirkt auf mich aber nicht wirklich überzeugend, nicht durchdacht und eher wie ein Sammelsurium von übrig gebliebenen Ideen, die man mal auf Platte pressen wollte. Da ist man von Alan Averill einfach mehr gewohnt.

Gesamtwertung: 6.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. For Doom The Bell Tolls
02. Twelve Bells Toll In Salem
03. This World Is Doomed
04. Draped In Sepulchral Fog
05. The Spines Of Saturn
06. Live Like An Angel, Die Like A Devil
Band Website: https://www.facebook.com/DreadSovereign
Medium: CD
Spieldauer: 36:25 Minuten
VÖ: 03.03.2017

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https://www.facebook.com/DreadSovereign
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