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Beast In Black - From Hell With Love

Review von Eddieson vom 07.02.2019 (211 mal gelesen)
Beast In Black - From Hell With Love Ich bin da mal ganz ehrlich, ich bin einer, der überwiegend Death Metal und andere Extem-Metal-Arten hört. Also ist das schon eine gewisse Herausforderung, mich mit dem neuen BEAST IN BLACK-Album zu beschäftigen. Doch es tut gut, auch mal die Scheuklappen abzulegen, neue Sachen zu entdecken. Sachen, mit denen man vorher nicht viel zu tun hatte, weil man sie direkt verteufelt hat. Das kann man jetzt auf Musik beziehen, aber auch auf sämtliche Lebenslagen ausweiten. Würde jetzt aber an dieser Stelle zu weit führen, und so schlage ich den Bogen mal wieder zurück zu BEAST IN BLACK.

Das zweite Album "From Hell With Love" kommt nun also bald in die Regale und letztendlich bleibt die Band ihrem Rezept des ersten Albums recht treu. Happy Metal mit eingängigen Melodien, die sich pop-/schlagermäßig im Kopf festsetzen und einen Ohrwurm verursachen. Dabei spielt vor allem der Synthesizer eine große Rolle. Das Teil verursacht Melodien, die schwer an die 80er erinnern, man höre da zum Beispiel den Titeltrack oder 'Die By The Blade'. Dann gibt es wieder Songs, die eben oben genannten Ohrwurmcharakter haben, 'Sweet True Lies' ist einer solcher und mit 'Oceandeep' gibt es eine an Kitsch grenzende Powerballade. Ich unterstelle der Band jetzt einfach mal, dass sie nicht darauf aus ist tiefgründige und komplexe Songs zu schreiben. Sie wollen das Publikum unterhalten und hört man das Album, kann man sich auch schon ausmalen, wie eine BEAST IN BLACK-Show aussieht. Übern Kopf klatschen bis der Arzt kommt. Aus dieser Sicht haben die Finnen alles richtig gemacht. Zu meckern gibt es immer was und Kritiker werden auch an diesem Album wieder eine Menge finden. Ich für meinen Teil höre mir das Album im Moment aus einer anderen Sicht an, und so kann ich sagen, dass "From Hell With Love" gar nicht so schlecht ist, wie vorher angenommen.

Das ist aber auch, denke ich, eine Frage der momentanen Stimmung. Es gibt halt Zeiten, da kann ich mir sowas geben, jedoch nicht lange und nicht oft. Hatte ich doch anfangs mit einem Verriss des Albums gerechnet, muss ich jetzt sagen, dass das Album ganz okay ist, kein Überflieger und auch kein Dauerbrenner, aber für den Moment läuft es mir ganz gut rein.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Cry Out For A Hero
02. From Hell With Love
03. Sweet True Lies
04. Repentless
05. Die By The Blade
06. Oceandeep
07. Unlimited Sin
08. True Believer
09. This Is War
10. Heart Of Steel
11. No Surrender
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 43:16 Minuten
VÖ: 08.02.2019

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