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Electrocution - Psychonolatry

Review von Metal Guru vom 04.02.2019 (213 mal gelesen)
Electrocution - Psychonolatry ELECTROCUTION ist nicht nur eine witzige Wortschöpfung, sondern auch eine (wenn nicht DIE) Legende des italienischen Todesmetalls! Ja, auch Neil Grotti (Dünnsaiter No. 1), Mat Lehmann (Dicksaiter), Mick Montaguti (Gebelle, Gegrunze, Gekrächze), Alessio Terzi (Dünnsaiter No. 2) und Vellacifer (Bleche und Felle) 'können' Death Metal! Dass sie DAS schon früher konnten, beweisen sowohl zwei zwischen '91 und '92 produzierte Demos als auch das '93 veröffentlichte Full-Length-Debüt "Inside The Unreal". Obwohl das Teil national sehr gut, international noch besser ankam, beschloss die Band ca. '95, einen experimentelleren(?) Weg einzuschlagen. Das führte anfänglich zu zwei weiteren 7-Inches, wenig später aber - ihr ahnt es schon - zum abrupten Bandende.

Fast forward to 2012: Die italienische Institution reformiert sich anlässlich der Wiederveröffentlichung ihres Debüts (oder war es genau umgekehrt?), schiebt 2014 "Metaphysincarnation" nach und schlägt jetzt (= über fünfundzwanzig Jahre nach Bandgründung) erneut zu: Elf (sarg-)nagelneue Krematoriumskompositionen um Ohren, in Magen und an Fresse! Diese (die Songs, nicht Ohren/Magen/Fresse) rotieren nicht nur vierundvierzig Minuten und vier Sekunden, sondern ballern so brutal, so fies, so gemein, so laut, so tot, dass ich mich frage, warum die Jungs überhaupt pausiert haben. Ja, Jungs - warum habt ihr überhaupt pausiert bzw. was habt ihr in der Zwischenzeit so gemacht?

"Psychonolatry" = Derbes/dichtes/dynamisches Gedresche, garstiges Gebelle/Gegrunze/Gekrächze, giftige Geschwindigkeits- und rabiate Rhythmuswechsel, tiefer getunte Streitäxte mit rectifizierter Verzerrung, vorzugsweise verträglicher Volksvierviertel und (mir zu) viele zum Teil zweistimmige Gitarrensoli - that's ELECTROCUTION im Jahre 2019 A.D.! Als gut gemeinte Gebrauchsanweisung für ELECTROCUTIONs "Psychonolatry" möchte ich allen Interessierten und Interessiertinnen ein musikalisches Mastermotto mit auf den Weg geben, das vielleicht nicht immer (aber im Zweifelsfall immer öfter) hilft: 'Play At Maximum Volume!' Siebeneinhalb tote Tropfen für neun metallische Lieder fünf elektrokutierter Italiener ...

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Psychonolatry (The Icons Of God And The Mirror Of The Souls)
02. Hallucinatory Breed
03. Bulåggna
04. Warped
05. Of Blood And Flesh
06. Misanthropic Carnage
07. Malum Intra Nos Est (Seneca I Century AD)
08. Divine Retribution
09. Organic Desease Of The Sensory Organs
10. Bologna
11. Premature Burial (re-recorded)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 44:04 Minuten
VÖ: 08.02.2019

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