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A Canorous Quintet - The Only Pure Hate MMXVIII

Review von Eddieson vom 06.01.2019 (271 mal gelesen)
A Canorous Quintet - The Only Pure Hate MMXVIII Vor ziemlich genau 20 Jahren haben A CANOROUS QUINTET, die dann zwischendurch mal THIS ENDING hießen, und jetzt als A CANOROUS QUINTET weitermachen, ihre zweite Platte "The Only Pure Hate" veröffentlicht. Doch so richtig zufrieden waren die Jungs um Fredrik Andersson, der kurze Zweit später dann bei AMON AMARTH einsteigen sollte, nie mit dem Sunlight-Sound. Sie träumten immer davon, einige Songs mal neu einzuspielen, das hat mir Fredrik vor kurzem in einem Interview verraten. Nachzulesen hier.. Nach zwei Jahrzehnten ist es nun also soweit. Nach seinem Ausstieg bei AMON AMARTH hat Fredrik jetzt wieder mehr Zeit sich auf A CANOROUS QUINTET zu konzentrieren. Und so dauerte es nicht lange und eine neue Version von "The Only Pure Hate" erblickte das Licht des Tages. Dabei wurden die alten Songs nicht einfach nur neu gemischt oder gemastert, nein, sie wurden komplett neu eingespielt, und das hört man auch. Wesentlich wuchtiger und massiver knallen nun die Songs aus den Boxen. Hier und da wurden kleine Veränderungen vorgenommen, die aber eigentlich kaum hörbar sind. Im Gegensatz zu AMOAN AMARTH gehen A CANOROUS QUINTET auch mal in schnellere Gefilde und da wird deutlich, dass Herr Andersson in seinem Spiel nichts verlernt hat. Im Gegenteil, die rasenden Parts werden hier mit äußerster Präzision gespielt. Auch die Gitarren klingen auf dem aktuellen Output ordentlich fett und Sänger Mårten Hansen setzt zwar stimmlich etwas tiefer an, als auf dem Original, doch hat auch noch ordentlich Wums.

Als kleinen Zusatz gibt es mit 'The Plague That Haunts Me' einen zusätzlichen Song, der zwar auch aus der Songwriting-Session von vor 20 Jahren stammt, es aber damals nicht auf das Album geschafft hat. Warum fragt man sich da, ist doch eine großartige Nummer. Neben den neuen Songs hat man auch das Artwork verändert. Jedoch nur farblich. Dasselbe Bild erstrahlt nun im sehr schicken Blau/Schwarz. Ein weiterer Vorteil dieser Neueinspielung ist auch der Preis. Da die No-Fashion-Version mittlerweile nur noch für ziemlich viel Geld zu bekommen ist, kann man sich jetzt die aktuelle, und vom Sound her bessere Version, für etwas weniger Kohle ins Regal stellen. Und alle Fans des Old School Melodic Death Metal sollten dies schleunigst tun, denn "The Only Pure Hate", bzw. "The Only Pure Hate MMXVIII" ist eine echte Perle.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Self Deceiver (The Purest Of Hate)
02. Embryo Of Lies
03. Red
04. The Void
05. Everbleed
06. The Complete Emptiness
07. Retaliation
08. Realm Of Rain (Crystal Part 1)
09. The Storm (Crystal Part 2)
10. Land Of The Lost (Crystal Part 3)
11. The Plague That Haunts Me
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 44:31 Minuten
VÖ: 30.11.2018

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