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Withemour - The Devil Inherits The World

Review von grid vom 16.11.2018 (308 mal gelesen)
Withemour - The Devil Inherits The World 2006 von Jani Rohunen in Finnland ins Leben gerufen, starteten WHITEMOUR ursprünglich mit Schwarzmetall, entdeckten irgendwann ihr Herz für Todesstahl und wurden über die Zeit personell kräftig durchgeschüttelt. Nachdem sich das Line-up ab 2015 stabilisierte, gibt es nach wenigen Kleinveröffentlichungen aus der Zeit zwischen 2007 bis 2012 und nach der letztjährigen Single "Kuolinnaamio (Deathmask)" mit "The Devil Inherits The World" nun den ersten Langspieler der Bandgeschichte und der bietet, wie das Info-Blättchen verheißt, "dunkle Melodien, die Hass, Misanthropie, Krieg und Tod ausstrahlen". So weit, so üblich.

Ganz so üblich ist das, was WHITEMOUR auf "The Devil Inherits The World" verzapfen, dann aber doch nicht, denn schon das cinematesk anmutende Intro mit stimmungsvollem Klavier und leicht pompösen Synths wirft die Vorhersehbarkeit über den Haufen. 'Voice Of The Fallen' bricht in Sachen Gesang mit dem Reinheitsgebot, weil sich zum Growlgesang auch ein paar Screams gesellen, was für eine schwarzmetallische Note sorgt, auf die die Finnen auch weitere Male zurückgreifen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ungewöhnlich angenehm in den Ohren liegen mir auch die lautmalenden Frauenstimmen im absolut headbangkompatiblen 'Malefica' mit seinem Hexenthema. Der Titeltrack schafft den Spagat zwischen schunkelfreudigem Midtempo und derber Knüppelei und wurde mit etwas Kreischerei fein abgeschmeckt. Das treibende 'Blackheart Deathride' eröffnet mit Motorradsound und besticht durch ungebremste und ansteckende Dynamik. Synthetische Untertöne bringen einen Schuss Mystik in 'Carnal Obsessions', in das klare Pianotönen und unheilschwangere Synthiestreicherei einstimmen. Wie förderlich für die Gesamtwirkung eines Songs die Verwendung der Muttersprache ist, macht das auf Finnisch gesungene 'Kuolinnaamio' deutlich, jene Single aus dem Vorjahr, die WHITEMOUR als Bonus draufgeben. Düsternis, Aggro und Groove gehen mit dem finnischen Text eine Einheit ein, die den Song zum rundesten der Platte macht, trotz der Tatsache, dass WHITEMOUR auch hier ausgefallen mit einer industrialartig verzerrten Vokalpassage und einer orientalischen Melodielinie kokettieren.

Fazit: WHITEMOUR lassen sich was einfallen und nehmen den Hörer nicht nur unter Feuerbeschuss, sondern bleiben meistens im eingängigkeitsfördernden Midtempo und passen genrefremden Beigaben in ihren ruppigen Death Metal, ohne ihn zu verweichlichen und auszuhöhlen.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Deathlike Silence
02. Voice Of The Fallen
03. Wrath
04. The Day I Died
05. Alien
06. Malefica
07. The Devil Inherits The World
08. Blackheart Deathride
09. Carnal Obsessions Of Mind
10. Kuolinnaamio [Bonus]
Band Website: www.withemour.com
Medium: CD
Spieldauer: 41 Minuten
VÖ: 16.11.2018

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16.11.2018 The Devil Inherits The World(8.0/10) von grid

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