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Absolva - Defiance

Review von Stormrider vom 05.11.2018 (85 mal gelesen)
Absolva - Defiance ABSOLVA besteht zu einem Großteil aus der aktuellen Backing-Band von BLAZE BAYLEY, bei der allerdings nicht der ehemalige MAIDEN-Fronter das Mikro schwingt, sondern Chris Appleton, der nebenbei auch noch für die Leadgitarre zuständig ist. Dazu gesellt sich sein Bruder Luke Appleton, der dem einen oder anderen als Bassist von ICED EARTH ein Begriff sein dürfte, bei ABSOLVA aber an der Rhythmusgitarre zu hören ist. "Defiance" ist das fünfte Album der 2012 gegründeten Band und wurde bereits Mitte 2017 als CD veröffentlicht. Nun schiebt Rocksector Records eine schwarze 180g Vinyl-Version des Drehers nach. Über das Produkt selbst kann ich allerdings gar keine großen Worte verlieren, da ich es nur als Download zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Wer also nun etwas zur Qualität des Vinyls oder zu Abweichungen des Sounds zur CD erwartet. Sorry Leute, da müsst ihr euch selbst ein Bild und einen Höreindruck verschaffen. Wer aber von dem Album bis dato nichts gehört haben sollte, dem sei gesagt, dass es hier melodischen britischen Stahl in traditioneller Manier auf die Ohren gibt. Der Opener 'Life On The Edge' ist ein starkes Stück Eisen, welcher durch einen treibenden Groove und cooles Riffing gekennzeichnet ist. Macht definitiv Lust auf mehr dieser Einstieg. Und da auch der folgende Titeltrack direkt seinen Weg in den Nacken findet, freut man sich durchaus auf die restlichen zehn Tracks. Allerdings verliert das Album im Verlauf nicht nur etwas an Durchschlagskraft, sondern auch an zündenden Ideen. So fällt man, nach dem wirklich gelungenen Eröffnungsdrittel, dem man durchaus acht Blutstropfen vergeben kann, in der zweiten Albumhälfte doch vergleichsweise stark ab. Beispielhaft seien hier das von Pathos überladene 'Reflection' und das langatmige Narkotikum 'Connections' erwähnt. Das wird einem besonders bewusst, wenn man direkt nochmal auf Play drückt und sich der Kopf sofort wieder in Bewegung setzt, wenn der Opener sich in die Lauscher fräst. Insgesamt ist die zweite Albumhälfte eher im Bereich der fünf bis sechs Blutstropfen zu verorten.

Wer "Defiance" bis dato noch nicht gehört hat, der kann sich als Freund des traditionellen Stahls durchaus mal einen Hör gönnen. Ob das Album aber in Summe so stark ist, dass man es ein Jahr nach der Erstveröffentlichung noch als Vinyl auf den Markt bringen muss? Am Ende ist es eine solide Scheibe, die durchaus ihre Momente hat, aber eben auch ihre Längen. Kann man haben, man kann aber auch gut ohne leben. In Summe ergibt die Grundschulmathematik: 8 + 5 geteilt durch zwei Albumhälften = 6,5 Blutstropfen. Entscheidet selbst, ob ihr das als Vinyl braucht. Wer sich vorab einen Eindruck der Livequalitäten verschaffen möchte. ABSOLVA sind im November auf Tour durch die deutschen Clubs.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Life On The Edge
02. Defiance
03. Rise Again
04. Fistful Of Hate
05. Never Be The Same
06. Alarms
07. Connections
08. Midnight Screams
09. Life And Death
10. Eclipse
11. Who Dares Wins
12. Reflection
Band Website: http://www.absolva.com/
Medium: CD
Spieldauer: 48:38 Minuten
VÖ: 18.10.2018

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05.11.2018 Defiance(6.5/10) von Stormrider

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