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Interview mit Kimbo, Mike, Gary von Salvation

Ein Interview von Naked Snake vom 01.04.2015 (1251 mal gelesen)
SALVATION, die "Resurrectors of the Tradition", machen nicht nur Hardcore, sondern sind es auch durch und durch. Ihr Debüt "Resurrect The Tradition" bereitet nicht nur den Jungs von SALVATION Freude, auch bei der Hardcore-Community kam die Platte gut an. Im Interview erklären Gary Meskil, Kimbo Reichard und Mike King, welche Bands sie besonders beeinflusst haben und wie es um die Band als "Resurrectors of the Tradition" aussieht.

Hey Jungs! Ich starte gleich mal mit einer schweren Frage: Wie gehts euch? Wie läuft das Geschäft?

Gary: Momentan läuft alles super. Wir sind dabei, neues Material zu schreiben und gerade zurück nach ein Paar Shows mit MADBALL in Florida.

Zu Anfang würde ich gern ein paar "Basic-Informations" über SALVATION in Erfahrung bringen. Als ich nach eurem Bandnamen im Internet gesucht habe, ist mir aufgefallen, dass auch eine Hand voll anderer Bands ebenfalls den Namen SALVATION in Gebrauch haben. Wie seid ihr darauf gekommen und hat er für euch eine besondere Bedeutung?

Kimbo: Wir sind alle schon seit Jahrzehnten in der Szene. Die meisten von uns kommen aus miserablen Verhältnissen und so suchten wir alle nach einer Art Rettung (eng. salvation), die wir schlussendlich durch den Hardcore bekamen. Für uns war es ein muss, einen Namen zu finden, der eine sehr emotionale und persönliche Bedeutung für uns hat und SALVATION war demnach nicht nur passend, sondern auch "wohlverdient".

Nachdem ihr euer Debütalbum "Resurrect The Tradition" am 26. Januar in Europa released habt, folgte die Veröffentlichung in den USA Anfang März. Seid ihr, unter dem Gesichtspunkt, dass ihr alle etablierte Musiker der Szene seid, vor Album-Releases immer noch aufgeregt?

Mike: Und wie! Unser Album kam gerade hier in den USA raus und wir können das Feedback gar nicht erwarten. In Europa waren die Reaktionen sehr gut, was uns natürlich freut!

Wo wir gerade bei eurem Debütalbum sind, würde ich gerne noch einmal zu den Anfängen von SALVATION zurückgehen: Wie habt ihr euch eigentlich getroffen und was veranlasste euch, die Band ins Leben zu rufen?

Kimbo: Die meisten von uns kennen sich schon sehr, sehr lange. Während wir alle mit unseren Bands unterwegs waren, hatten wir uns einmal auf einer First Blood Show getroffen. Irgendwie kam es dann dazu, dass wir sagten: "Hey, warum tun wir uns nicht zusammen, gründen eine Band und kreieren unseren eigenen Sound?". Schon kurz darauf probten wir und waren richtig angepisst, dass wir SALVATION erst jetzt gegründet haben. Es passte wie die Faust aufs Auge!

Hattet ihr anfängliche Zweifel, ob alles so klappt, wie ihr es euch ausgemalt habt?

Gary: Nein, nicht wirklich. Jeder von uns ist in erster Linie wegen der Leidenschaft zur Musik in der Band. Wir hatten dadurch keine großen Erwartungen an uns selber, außer natürlich Musik zu machen, die uns allen gefällt, was letztendlich ja auch der Fall ist.

Wie steht's mit der Zusammenarbeit mit eurem Label? Es scheint mir, als würdet ihr eine Menge Unterstützung erhalten.

Gary: Mighty Music leisten sehr gute Arbeit für uns und sie scheinen ebenso begeistert über uns zu sein, wie wir es sind. Die Zusammenarbeit ist bisher sehr gut gewesen.

Gehen wir mal ein bisschen tiefer in euer Album: "Resurrect The Tradition" vermittelt eine Art "Oldschool-Hardcore-Feeling", ist aber auch durchweg brutal und groovt hier und da schon fast PANTERA'esk. Welche Bands übten den meisten Einfluss auf euch und euren Style aus?

Mike: Einige meiner persönlichen Einflüsse sind MERAUDER, PRO-PAIN, LIONHEART, HATEBREED, DEATH BEFORE DISHONOR, BIOHAZARD, SUICIDAL TENDENCIES und so weiter. Ich liebe so viele Bands, die Liste würde wahrscheinlich ewig weitergehen. Ich stehe einfach total auf den Hardcore-Groove!

Eure Texte haben ebenfalls einen starken und deutlichen Bezug zu den Klassikern der Hardcore-Szene, wie beispielsweise BIOHAZARD. Seht ihr euch selber als "Resurrectors of the Tradition" und was bedeutet das für euch?

Kimbo: All diese Bands haben SALVATION im Endeffekt geformt und ich bin überzeugt, dass sie die ewigen "Fackelträger des Genres" sind und bleiben. Von daher ist es für mich eine Verpflichtung, mit anzupacken und den Menschen zu zeigen, dass diese Musik mit enormer Leidenschaft verbunden und nicht einfach nur ein Trend ist. Ich würde lieber sterben, als meine Werte, in Bezug auf den Hardcore-Lebensstil, zu opfern. Die Fundamente dieser Einstellung wieder zum Leben zu erwecken inspiriert mich die Menschen wachrütteln zu wollen. "Don't give up, we are many!"

Für einen der Tracks von eurem Debüt, 'Punishment', habt ihr vor kurzem ein Musikvideo auf YouTube released, welches bereits etwa 13.000 Views einsacken konnte. Seid ihr mit dem Produkt zufrieden und wird es mehr in der Art von euch zu sehen geben?

Gary: Unsere Freunde von Hardcore Worldwide sind für das Video verantwortlich, was uns immens dabei geholfen hat, die Dinge ins Rollen zu bringen. Gerade was das internationale Interesse an SALVATION angeht, sind wir dadurch einen ganzen Schritt weiter gekommen. Das Feedback war unfassbar positiv und das macht uns in unserer momentanen Situation unheimlich viel Mut. Wir sind auch schon am Planen für ein Video zu 'Path Of Brutality', Fans sollten es schon bald zu sehen bekommen.

Ihr habt ja bereits ein paar Shows in den Staaten mit MADBALL hinter euch: Wie ist das Feedback und wie sieht es mit Gigs in Deutschland aus?

Gary: Wir haben eine handvoll Gigs in Florida als MADBALL-Support hinter uns und das Feedback war sehr gut, weswegen Wir hoffen, noch ein paar weitere Shows zusammen spielen zu können. Wir würden auch sehr gern in Deutschland spielen und hoffen derzeit auf Angebote.

Mit welcher Band würdet ihr in Zukunft auf Tour gehen wollen? Gibt es eine Art "Dream Gig"?

Mike: Ich persönlich würde am liebsten mit meinem "Brotha" Gary und PRO-PAIN touren! Ein Traum wäre es, mit PRO-PAIN, LIONHEART und DEATH BEFORE DISHONOR zu spielen.

Irgendwelche "letzten Worte" für die B4M-Leserschaft?

Gary: Erstmal vielen Dank für euren Support! Wenn ihr's noch nicht getan habt, checkt unbedingt unser Album "Resurrect The Tradition" (Mighty Music / Target Group), aus.

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