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Interview mit Derrick von Sepultura

Ein Interview von Eddieson vom 29.05.2013 (3464 mal gelesen)
Kurz vor der Show am 11.05. im Essener Turock empfing Derrick Green, seines Zeichens Sänger bei SEPULTURA, meinen Kumpel Boddy und mich. So quatschten wir etwas über eine Geburtstags-DVD, und wie sich die Fans daran beteiligen können, ein Akustik-Album, ob es nicht mal Zeit für eine Ballade wäre, und weitere hochwichtige Dinge. Viel Spaß!

Hi Derrick. Wie geht es dir?

Derrick: Gut! Ziemlich gut geht's! Wir sind jetzt seit zweieinhalb Wochen auf Tour. Es war großartig. Wir waren in Frankreich, Spanien, ein wenig in Deutschland und Holland, von wo wir gerade kommen.

Apropos Frankreich. Ich glaube, am Mittwoch habt Ihr auf dem "Metal Cruise" gespielt!?

Derrick: Ja, das Kreuzfahrtschiff hat gehalten. Und dann haben wir in der Nähe des Bootes gespielt, an einem Pier ganz nah am Boot.

Und, habt Ihr Pläne, das noch mal zu machen? Vielleicht auf dem Boot?

Derrick: Es wäre großartig auf dem Boot zu spielen. Aber da gibt es noch keine Pläne. Nächstes Jahr wäre vielleicht eine gute Zeit. Am Ende dieses Jahres kommt ein neues Album raus. Das wurde von denselben Personen organisiert, die das Wacken organisieren. Dort haben wir zwei Jahre in Folge gespielt. Also, ist es nicht möglich dieses Jahr beim Wacken dabei zu sein. Wir machen andere Sachen. Aber die Kreuzfahrt ist sehr interessant. Wir waren schon auf Kreuzfahrten in Brasilien und den vereinigten Staaten dabei.

Wie geht es Eloy? Ich habe gehört, dass er einen Unfall hatte. Was ist passiert?

Derrick: Ja, es war die dritte oder vierte Show, als er den Finger auf den Rand der Snare gehauen hat. Das musste behandelt und genäht werden. Jetzt heilt es. Es geht ihm schon besser. Vor zwei Tagen hat er versucht zu spielen. Es ist schwierig für ihn, besonders auf Tour, dazusitzen und zuzuschauen. Er ist noch jung und möchte unbedingt spielen. Er hat das komplette Set gespielt, aber der Arzt hat vorgeschlagen, dass er mindestens noch eine Woche warten sollte, damit er zu 100 Prozent fit ist.

Also wird er heute Abend nicht spielen?!

Derrick: Nein.

Was bevorzugt ihr, große Bühnen wie beim Wacken oder kleinere Clubs wie diesen hier?

Derrick: Ich mag beides. Ich mag das Gefühl sehr nah bei den Menschen zu sein, denn als wir angefangen haben, spielten wir in den kleineren Läden. Das vergisst man niemals, denn dort lernt man soviel wie z. B. auf der Bühne stehen und die Rückmeldung des Publikums zu bekommen. Wenn du so nah dran bist, kann es sogar eine bessere Show werden. Du gibst es ihnen direkt ins Gesicht. Ich denke, mit dem vielen Platz auf der großen Bühne gefällt es mir auch. Dort hast du viel Platz, um dich zu bewegen. Außerdem gibt es vor so vielen Menschen diese Energie, die zurück kommt. Wenn du die Möglichkeit hast beides zu spielen, dann ist es eine gute Kombination.

Wie Du vorhin schon gesagt hast, habt ihr zwei Jahre in Folge beim Wacken gespielt. Vermisst Du dieses Jahr etwas?

Derrick: Ich glaube, es ist unmöglich. Normalerweise darf man auch gar nicht zweimal am Stück spielen. Aber wir haben diese Show mit LES TAMBOUR DU BRONX gemacht. Das war der Grund warum wir zweimal gespielt haben. Aber ich denke, es ist unmöglich dieses Jahr dabei zu sein.

Was war der außergewöhnlichste Ort, wo Du jemals mit Sepultura aufgetreten bist?

Derrick: Ich glaube, einer der bizarrsten Orte, den ich niemals vergessen werde, war in Shillong, in Indien, auf einer Bambus Bühne. Das war wie in einem Indiana Jones-Film. Es gab keine Stadtlichter. Also, das war wirklich das bizarrste Szenario, weil man sich kaum Metal Heads in einer solch abgelegenen Location, in der Nähe des Himalaja, vorstellen kann.

Ist es schwierig eure Setlist zusammenzustellen? Ist das ein demokratischer Vorgang oder gibt es jemanden in der Band, der die Entscheidungen trifft?

Derrick: Das ist schon sehr demokratisch. Ich meine, Andreas macht einen Vorschlag für die Setlist und wir alle schauen uns das an. Wir spielen schon seit ein paar Jahren und wir wissen, was wir spielen können, ohne es noch einmal üben zu müssen. Die Lieder sind in unserem Kopf. Natürlich müssen wir neue Songs noch mal einstudieren, denn die haben wir ja noch nie live gespielt. Wir können anhand der Setlist sehen, wann die Leute abgehen. Ein Auf und Ab. Aber das kannst Du nur herausfinden, indem Du verschiedene Kombinationen von Songs spielst. Das ist interessant. Dementsprechend ist es gut, wenn man verschiedene Variationen spielt.

Anfang Juni geht ihr ins Studio. Wie weit seid ihr mit dem Songwriting? Habt Ihr auch schon neue Songs performt?

Derrick: Nein. Wir performen keine neuen Lieder. Wir arbeiten noch an den Texten für die meisten Songs. Wir haben schon die Musik für 13 neue Lieder. Wir haben Sie in Sao Paolo gehört und einstudiert. Wir werden im Juni nach Los Angeles gehen und sie mit Ross Robertson aufnehmen. Außerdem arbeiten wir mit Steve Evetts. In der Vergangenheit haben wir schon mit beiden gearbeitet. Ross hat am "Roots" Album mitgearbeitet und Steve am "Roorback" Album. Das ist ein sehr gutes Kombinationsteam, weil wir sie bereits kennen. Es ist auch mal wieder eine andere Location in LA. Dort haben wir seit 1999 kein Album mehr aufgenommen. Es ist sehr aufregend, jetzt ist auch Eloy an dem Writingprozess beteiligt. Der Sound auf dem Album wird anders sein, als auf den anderen Alben. Wir freuen uns schon darauf.

Ja. Wir auch. Was können wir erwarten?

Derrick: Es ist etwas technischer, als die Sachen, die wir vorher gemacht haben. Insbesondere bei den Drums hat Eloy Casagrande Akzente gesetzt, die sehr charakteristisch für Metal sind. Momentan hört es sich nach einem sehr dunklen, metallastigen Album an, mit richtig guten Refrains und Solos. Eine ziemlich guten Mischung.

Werden auch Coverversionen darauf sein, wie auf dem "Kairos"-Album?

Derrick: Wir überlegen gerade, ob wir ein DEATH-Cover machen. Und da gibt es noch eine brasilianische Band. Wir arbeiten gerade an diesen Coverversionen. Es ist noch nicht zu 100 Prozent klar, welches wir nehmen, aber das DEATH-Cover ist 'Zombie Ritual'.

Also wird es wohl nicht 'Riders On The Storm'?

Derrick: (lacht) Ja, ja, das hat Spaß gemacht!

Wir haben ein paar Videos bei youtube gesehen, wo ihr Akustik Songs bei einer Fernsehshow gespielt habt. Wäre ein Akustik Album eine gute Idee?

Derrick: Das glaube ich nicht. Es ist großartig, so manchen Song akustisch zu spielen. Aber ein ganzes Album? Da bin ich nicht ganz sicher. Auf dem neuen Album wird ein Song sein, der sich komplett von den anderen abhebt. Der ist so heavy und so intensiv und so extrem, also brauchten wir etwas komplett anderes. Aber das ist ein Song, den man akustisch schlecht spielen kann. Andreas und ich reden schon seit langem darüber, dass wir gar keine Ballade haben. Wir scherzen, es gibt so viele Bands, die Balladen haben, von denen man es nicht einmal vermutet, aber sie haben Balladen. Wir müssen mal eine ernsthafte schreiben. Mal sehen. Ein ganzes Album? Ich weiß nicht (lacht).

Euer Konzert beim Rock in Rio wird professionell gefilmt. Für eine DVD?

Derrick: Korrekt. Ja, das werden wir mit LES TAMBOUR DU BRONX aufnehmen. Das machen wir auf der Main Stage beim Rock in Rio. Das wird ziemlich groß, ziemlich Klasse für die Leute, die das sehen werden.

Wie viele Menschen werden da sein?

Derrick: Ziemlich viele. Um die 100.000. Da sind Künstler von JUSTIN TIMBERLAKE über BEYONCE bis hin zu IRON MAIDEN und SLAYER.

Kannst du uns etwas über die Metalszene in Südamerika erzählen? Ich weiß persönlich nichts darüber. Gibt es Unterschiede zwischen Europa und Südamerika?

Derrick: Definitiv. Ich glaube, hier gibt es vielmehr Chancen etwas mit Metal zu tun. In Brasilien gibt es immer noch viele Vorurteile gegenüber Metal Musik. Neben dem Mainstream gibt es auch eine große Untergrundszene. Viele Menschen lieben sie und haben Spaß, aber ist es schwierig für eine neue Band. Ich hatte sogar ein Projekt, welches ich in Sao Paolo begonnen habe. Es war sehr schwierig, alles zum Laufen zu bekommen. Es ist schwierig, die Leute dazu zu bewegen neue Songs zu hören. Es gibt viele Cover Bands. Viele machen Cover, um bekannt zu werden. Aber für die Mehrzahl der Bands ist es extrem schwierig, den Durchbruch zu schaffen und bezahlt zu werden. Und ich glaube, dass man hier etwas bessere Möglichkeiten hat. Hier wird alles etwas ernster genommen und es gibt eine längere Tradition.

Lass uns über die andere DVD reden. Ihr plant eine Geburtstags-DVD aufzunehmen und habt dazu eine fundraising Kampagne gestartet. Kannst Du uns das genauer erklären?

Derrick: Okay. Dabei geht es eigentlich um einen Film. Der Director Otavio Juliano kam zu uns. Er wollte einen Film über die Geschichte SEPULTURAS machen. Eine Dokumentation. In Brasilien gibt es eigentlich ziemlich gute Programme, um eine Unterstützung vom Staat zu bekommen. Der Director hat das Projekt der Regierung vorgestellt und ein okay dafür bekommen. Jede brasilianische Firma, die in Filme investieren möchte, bekommt eine Steuererleichterung. Die Firmen schauen sich die Filmprojekte, in welche sie investieren werden, genau an. Bei uns ist das Problem, dass es eine eigenartige Auffassung von SEPULTURA gibt. Sie kennen nicht wirklich die Kultur, sie kennen den Namen, sie wissen das wir beliebt sind, aber sie wissen nichts genaues. Außerdem haben sie Angst, weil sie denken SEPULTURA wäre gewalttätig, aggressiv und extrem. Sie wollten nicht, dass ihr Name auf dem Produkt steht. Dieses Problem haben wir schon seit vielen Jahren. Das ist sehr ermüdend. Deshalb haben wir nach anderen Wegen gesucht, um das Projekt zu ermöglichen. Wir dachten "Kickstart" könnte funktionieren, weil wir so viele alte und neue Fans haben, die vielleicht in den Film investieren möchten und es ermöglichen wollen, dass der Film gemacht wird. Es ist viel Arbeit. Die Leute müssen jeden Aspekt beachten, bevor sie irgendwelches Geld in etwas investieren, weil es auch sehr viel Betrug gibt. Aber wir haben sehr viel Material, welches wir schon gefilmt haben. Verschiedene Energien, verschiedene Menschen durch die ganze Geschichte der Band. Das ist auch sehr interessant für Menschen, die nicht einmal an Metal interessiert sind. Es ist einfach eine tolle Geschichte. Jetzt haben wir ein Zeitlimit. Die Kickstarter Seite gibt dir 30 Tage, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Aber wenn die Leute Geld investieren, sagen wir Ihnen verschiedene Sachen zu. Falls Ihr 20 $ gebt, bekommt ihr eine DVD, die von jedem unterschrieben wurde. Wenn ihr mehr gebt, dann werdet ihr im Anspann genannt oder ihr kommt zu einer Show und könnt Backstage abhängen, weißt du?! Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wir informieren momentan alle Leute, alle Fans darüber, wie wichtig es für uns ist, den Film unabhängig zu kontrollieren und das Geld zu bekommen, um ihn zu ermöglichen.

Dann läuft es über die Kickstarter Seite? Wie kann man dort bezahlen?

Derrick: Mit Kreditkarte. Es funktioniert so: Unser Ziel sind 100.000 Dollar. Wenn diese Summe nicht erreicht wird, wird auch kein Geld abgebucht. Das Projekt startet nur, wenn das volle Potential ausgeschöpft wird. Wenn das Ziel erreicht wurde, wird das Geld, welches die Fans zugesagt haben, verwendet.

Ich glaube, dass nicht jeder in Deutschland eine Kreditkarte hat. Gibt es auch andere Möglichkeiten?

Derrick: Wirklich?! Es gibt auch die Möglichkeit mit Pay Pal oder EC zu bezahlen. Ich habe schon viele verschiedene Projekte gesehen und ich habe Freunde, die auch schon Kickstarter genutzt haben und ihr Ziel erreicht haben. Es gab einen amerikanischen Schauspieler, der auch unabhängig die Kontrolle über seinen Film haben wollte. Er hat eine Kickstarter Seite gestartet und hat in drei oder vier Tagen 2 Millionen Dollar bekommen.

Mittlerweile existieren 12 SEPULTURA-Alben. Sechs mit Max und sechs mit dir. Derzeit arbeitetet ihr an dem siebten mit dir als Leadsinger. Ist das was Besonderes für dich?

Derrick: Definitiv. Ich meine, es ist großartig in einer Band zu sein, die so eine reiche Vergangenheit hat. Und es ist großartig, ein Teil davon zu sein. Soviel ist passiert, und wir sind immer noch da nach so vielen Jahren. Ich glaube, dass es großartig ist, dass wir in der Lage waren, viele Veränderungen durchzustehen, die es uns ermöglicht haben, nach vorne zu schauen und nicht in der Vergangenheit zu verharren.

Ihr seid schon sehr lange im Metal-Zirkus. Also habt Ihr auch schon viele andere Musiker und Bands kennengelernt. Gibt es auch Freundschaften zu anderen Bands?

Derrick: Definitiv! Ich glaube, dass passiert überwiegend, wenn du mit anderen Bands auf Tour bis. Manchmal gibt es dann Verbindungen. Manchmal gibt es aber auch keine (lacht). Ich möchte gar nicht sagen, dass es dann schlecht ist. Da wird dann auch nicht vorgetäuscht, dass man befreundet ist. Mit anderen Bands versteht man sich dann wiederum sehr gut. Mit denen hängt man rum oder wenn sie beispielsweise nach Brasilien kommen, dann nimmt man Kontakt auf und sieht sich an, wenn sie spielen. Das passiert sehr oft. Wir sind sehr gut befreundet mit Bands wie MOTÖRHEAD, mit denen wir auf Tour waren. IN FLAMES, weißt du? Es ist dann großartig, sie auf anderen Festivals zu sehen, wenn man auch nicht zusammen spielt. Yeah, davon gibt es sehr viele Bands wie ANTHRAX oder METALLICA. Bands, mit denen sich eine immer größere Freundschaft über die Jahre entwickelt hat. Anfangs hat man sich nur getroffen und "Hey" gesagt. Dann hat man sich zum Abendessen nach der Show eingeladen und so weiter. Es ist großartig wie sich diese Freundschaften natürlich entwickelten.

Okay. Lass uns über Jeff Hanneman reden. Ich glaube, dass jeder über seinen Tod überrascht war. Wo warst Du, als Du davon gehört hast?

Derrick: Ähm... wo waren wir? In Frankreich (er fragt Paolo, der im selben Raum vor seinem Laptop sitzt)?

Paolo: Im Süden Frankreichs.

Derrick: Ja, im Süden Frankreichs, das hat mich sehr schockiert und das habe ich nicht erwartet. Ich wusste zwar, dass er mit seiner Gesundheit gekämpft hat, aber es war schon sehr tragisch.

Nach der Tour, verbringt ihr dann gemeinsam Zeit? Oder sagt ihr dann oh...

Derrick: Yeah (lacht), nach der Tour hängen wir die ganze Zeit gemeinsam rum (sieht Paolo an und lacht). Nein, nicht unbedingt, dann verbringen wir Zeit mit unseren Familien. Wenn man auf Tour ist verbringt man schon sehr viel Zeit miteinander, mehr als mit seiner Familie. Danach braucht man auch mal etwas Freiraum für sich.

Wenn Du einen konventionellen Beruf hättest, welcher wäre das dann?

Derrick: Das wäre bestimmt was im Entertainment Bereich, möglichst etwas mit Musik. Vielleicht eine Bar oder ein Restaurant.

Wie viele Sprachen sprichst Du?

Derrick: Portugiesisch. Ich verstehe ziemlich viel Spanisch. Ich habe angefangen etwas mehr zu lernen, weil ich nicht so gut Spanisch sprechen kann. Ähm... ein wenig Deutsch (lacht) und dann habe ich angefangen Tschechisch zu lernen, weil mein Sohn in der Tschechischen Republik geboren wurde und Tschechisch spricht. Also nur Kinderwörter. Ich liebe Sprachen. Als ich jünger war musste ich Italienisch lernen. Ja, ich liebe Sprachen.

Ja, man sieht, dass es dir Spaß macht, auf der Bühne Deutsch zu sprechen. Also, vielen Dank für das Interview und die letzten Worte gehören dir.

Derrick: (auf deutsch) Willst Du tanzen? (lacht)?!

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