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Interview mit Jocke und Martin von Hardcore Superstar

Ein Interview von JoS vom 10.12.2007 (4185 mal gelesen)
Ja, da hat man mal ein echtes cooles Interview und dann streikt die Technik. Aus diesem Grunde mal ein Interview aus dem Gedächtnis, in der Hoffnung, das wichtigste wiedergeben zu können.

So, die obligatorisch erste Frage. Wie läuft die Tour bisher?

Jocke und Martin:Nun, das ist heute erst unser zweiter Gig, wir haben gestern ja in Hamburg gespielt und den ersten Abend feiert man ja immer am ausgelassensten, dementsprechend sind wir etwas verkatert, aber eigentlich läuft's ganz gut.

Wenn man eure drei Alben vergleicht findet man ja wirklich krasse Unterschiede. Während euer Debüt sehr punkig war geht's auf "Dreamin' in a casket" richtig metallisch zu.

Jocke und Martin:Nun, man versucht sich natürlich immer weiter zu entwickeln und unsere Wurzeln liegen ja auch in verschiedenen Ecken. Einerseits der Bayarea Trash wie EXODUS, METALLICA und MEGADETH und andererseits der Glam mit MÖTLEY CRÜE usw.

Ihr habt ja auch auf vielen Metalfestivals gespielt. Wie funktioniert der Umgang mit den Metalbands und Fans denn so?

Jocke und Martin:Eigentlich super, dadurch, dass wir auch viel Metal spielen. Ich würde ja sagen, wir haben ein eigenes Genre, Streetmetal oder so. Außerdem glaube ich, dass die Thrashbands und Hairbands anfangs die gleiche Wut in sich hatten. METALLICA haben aus dem gleichen Grund Musik gemacht, wie auch MÖTLEY CRÜE.

Als ich mit Jeff Waters gesprochen habe meinte er, der Metal sei dabei wieder richtig groß zu werden. Beinahe so groß wie in den 80igern.

Jocke und Martin: Jeff Waters von ANNIHILATOR?

Genau dieser.

Jocke und Martin:Nun, ich denke er könnte noch größer werden, aber halt anders. Durch das Internet gibt es viel mehr Möglichkeiten seine Musik zu verbreiten. Andererseits ist von Seiten der Plattenfirmen kein Geld mehr da. In den 80igern gab's zu jedem Plattendeal auch noch Geld für fette Videos...

...und eher irrelevante Bands wie TUFF wurden mit Kohle zugebombt.

Jocke und Martin:Genau, TUFF hatten richtig teure Videos und heute gibt's tausend mal bessere Bands ohne Plattendeal. Aber so ist das halt.

In Schweden spielt ihr ja in richtig großen Hallen und hier in kleinen Clubs, was ist euch eigentlich lieber?

Jocke und Martin:Beides ist cool. Große Hallen sind natürlich imposant, aber in kleinen Hallen steht man näher am Publikum und bleibt auch mit den Füßen auf dem Boden. Das ist super wichtig. Man muss immer aufpassen, dass man nicht abhebt. Leider gibt's da ja genug Leute von.

Wie steht's denn eigentlich so mit den Jungs von CRASHDIET?

Jocke und Martin: Das sind super coole Leute, ansonsten würden wir wohl auch kaum so lange Zeit mit denen in einem Bus hocken.

Und nun natürlich einmal wieder die "famous last words".

Jocke und Martin: (kurzes Schweigen, dann Kichern) FUCK IT.

Soweit der ungefähre Wortlaut des Interviews, alle wichtigen Informationen sind übrigens drin. Ganz wichtig auch noch zu sagen, die Jungs sind wirklich auf dem Boden geblieben.

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